Mittwoch, 13. Januar 2016 BARNABÁS KELEMEN & JOSÉ GALLARDO

Mittwoch, 13. Januar 2016  BARNABÁS KELEMEN & JOSÉ GALLARDO
Mittwoch, 13. Januar 2016, 20 Uhr

BARNABÁS KELEMEN, VIOLINE
JOSÉ GALLARDO, KLAVIER

Konzerteinführung 19.15 Uhr durch Dr. Matthias Corvin

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate F-Dur op. 24, „Frühlingssonate”
Astor Piazzolla (1921-1992)
aus: Tango Nuevo
Béla Bartók (1881-1945)
Violinsonate Nr. 2
Astor Piazzolla (1921-1992)
aus: Tango Nuevo

In diesem Konzert kommen ungarisches und argentinisches Vollblut musikalisch zueinander. Der mit einer verblüffenden Musikalität und einer Guarneri del Gesú-Violine gesegnete Barnabás Kelemen musiziert mit dem aus Buenos Aires stammenden Pianisten José Gallardo. Nach der Beethovenschen „Frühlingssonate” erklingen Werke von Béla Bartók und Astor Piazzolla. Bartóks kunstvoller Anverwandlung volksmusikalischer Klänge sowie seine neuen Stilmittel haben den jungen Piazzolla und seine Tangos, mit denen er sich über Wasser hielt, sehr beeinflusst.

So gerne wäre Piazzolla „seriöser” Komponist geworden und schämte sich oft für seine geniale Tangomusik. Doch als er schließlich seine ernsteren Kompositionen in Paris Nadia Boulanger zeigte, brachte die berühmte Kompositionslehrerin ihn auf den Weg des Tango zurück. Heute gilt Astor Piazzolla als der Vater des Tango Nuevo, der längst die Konzertpodien erobert hat.

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