So, 6. März 2022 Pavel Kolesnikov

So, 6. März 2022 Pavel Kolesnikov
Pavel Kolesnikov, Klavier
Beginn 11 Uhr
Konzerteinführung 10.15 Uhr durch Dr. Matthias Corvin

Kartenvorverkauf seit 13. Februar 2022

Franz Schubert (1797–1828)
Sonate G-Dur D 894
Atzenbrugger Tanz Nr. 30 A-Dur D 365
Walzer h-Moll op. 18 Nr. 6 D 145

Louis Couperin (1626–1661)
Prélude non mesuré aus der Suite g-Moll
Nr. 110 Sarabande aus den „Pièces de clavecin“

Reynaldo Hahn (1874–1947)
Nr. 7 „Les deux écharpes“ aus „Le rossignol éperdu“
Nr. 3 „Ninette“ und Nr. 4 „Valse noble“ aus „Premières valses“
Nr. 9 „La feuille“ aus „Premières valses“
Nr. 22 „Ouranos“ aus „Le rossignol éperdu“
Nr. 32 „Narghilé“ aus „Le rossignol éperdu“

Gabriel Fauré (1825–1924)
Nocturne Nr. 12 e-Moll op. 107

César Franck (1822–1890)
Prélude, choral et fugue

Pavel Kolesnikov besticht in seinen Konzerten nicht nur durch großes Können, sondern auch mit seinen interessant aufgebauten konzeptionellen Ideen. Auch das speziell für Neuss entwickelte Programm stellt eine Herausforderung dar. Die Unterbrechung der späten Schubert-Sonate durch Einschübe französischer Musik um 1900 rekreiert die hoch artifizielle Atmosphäre französischer Salonkultur im Sinne von Marcel Proust. Schuberts „himmlische Längen“ gehen mit Prousts ins Minutiöse gedehnter erzählter Zeit eine seltsam stimmige Symbiose ein. Eine Meditation, in der der musikalische Gedanke das Land scheinbar unbegrenzter Phantasie durchwandert.

Saisonübersicht 2021/2022

· Literatur und Musik
· Carolin Widmann & Simon Lepper
· Quatuor Arod
· Andrè Schuen & Daniel Heide
· Der Besondere Abend mit dem Trio Belli-Fischer-Rimmer
· Dorothee Mields & G.A.P.
· Julian Steckel & William Youn
· Pavel Kolesnikov
· Quatuor Hermès

Fotoangaben:
Pavel Kolesnikov, (c) Eva Vermandel